Horrorfilme mit Johnny Depp

Depp-Horror vom Feinsten

Horrorfilme mit Johnny Depp

 

Johnny Depp ist die Hollywood-Größe schlechthin. Ich liebe die meisten seiner Rollen, seine Einzigartigkeit und Unkonventionalität. Wie sonst, wenn es sich um einen Schauspieler handelt, dessen Kariere mit einem Kult-Horror begann?

Ja, Johnny Depps Schauspiellaufbahn begann mit A Nightmare on Elm Street – dem ersten Gruselstreifen, den ich in meinem Leben gesehen habe. Seitdem ist einiges an Wasser den Bach heruntergeflossen, aber seine Appearance in Filmen mit düsterem Touch ist erhalten geblieben.

Als Tim Burtons Liebling schmückt Johnny einige seiner Kreationen.

Da Burton einer ist, der es gern finster mag, entsteht unter seiner Regieführung ein brillanter Horrorfilm unter dem Titel Sleepy Hollow (1999). Johnny Depp übernimmt hierfür die Rolle von Constable Ichabod Crane, dessen gewöhnungsbedürftige Ermittlungsmethoden seinen Chef ungemein ärgern. Aufgrund dessen wird Crane nach Sleepy Hollow strafversetzt, um dort einer Serie von mysteriösen Morden nachzugehen. Natürlich hofft sein Vorgesetzter, dass Crane daran scheitern würde.

Visuell, musikalisch, schauspielerisch sowie spannungstechnisch ist Sleepy Hollow eine liebevoll inszenierte Vollkommenheit, in der Johnny Depp und andere Beteiligten brillieren und somit eindeutig eine tiefe Spur in der Kinogeschichte hinterlassen.

1999 war für Johnny ein überaus produktives Jahr, innerhalb dessen nicht nur Sleepy Hollow, sondern auch zwei weitere Horrorfilme mit seiner Beteiligung entstanden.

Die neun Pforten von Roman Polanski ist meiner Meinung ein wahres Meisterwerk des subtilen Grusels. Stilvoll und elegant, mit dezenter Ironie entführt uns der Film in ein mit Mysterien übersätes Abenteuer. Johnny Depp als Buch-Detektiv Dean Corso, dessen Moral weich ausgedrückt fragwürdig ist, spielt seine Rolle einzigartig verpeilt. Manchmal überlege ich, ob der Film ebenso gut geworden wäre, wenn ein anderer Dean Corso verkörpert hätte, um zum Entschluss zu kommen, dass Depp für Die neun Pforten unentbehrlich sei.

Ein weiterer Horrorstreifen mit Johnny aus dem Jahre 1999 trägt den Titel Die Frau des Astronauten. Die Geschichte erinnert einen an Rosemaries Baby, mit dem Unterschied, dass nicht Satan, sondern ein Alien hier als potentieller Befruchter infrage kommt.

Der Film hat überwiegend schlechte Kritiken bekommen, was mir persönlich unverständlich ist, denn ich habe mich beim Zuschauen unterhalten und gethrillt gefühlt. Johnny als Astronaut Spencer hat seine Rolle eindeutig verinnerlicht. Ruhigen Herzens empfehle ich den Streifen uneingeschränkt jedem, der auf feinfülligen, sich stufenweise aufbauenden Horror steht.

Der letzte Depp-Horror, auf den ich euch in diesem Beitrag aufmerksam machen möchte, ist Das geheime Fenster – die Verfilmung der (fast) gleichnamigen Stephen-King-Kurzgeschichte.

In einer Hitchcock-Art verläuft der Film ruhig, lässt dennoch tiefe Einblicke in die Abgründe des Protagonisten zu.

Schriftsteller Mort Rainey, repräsentiert von Johnny Depp, verarbeitet die Trennung von seiner Frau in einem abgelegenen Haus. Ein zwielichtiger Mann taucht plötzlich vor seiner Tür auf und behauptet, Rainey habe seine Geschichte geklaut. Unter Drohungen wird Rainey aufgefordert, Beweise seiner Unschuld vorzulegen. Ein nervenaufreibendes Psychospiel beginnt.

Depp hat natürlich in vielen weiteren phantastischen Produktionen mitgewirkt, die nicht selten horrorrelevant waren: darunter Alice im Wunderland, Dark Shadows, Sweeney Todd, From Hell. Für mich jedoch sind die von mir oben aufgezählten Filme am relevantesten.

Und ihr so?

 

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