Horror-Remakes, die besser sind als ihre Mutterfilme

Remake vs. Original

Horror-Remakes, die besser sind als ihre Mutterfilme

 

Während die gesamte Horrorwelt sich ausschließlich mit dem aktuell in Kinos laufenden „Es“-Remake (zweifelsohne überaus gelungen) beschäftigt, widme ich meinen Sonntagsbeitrag anderen würdigen Neuverfilmungen des Horrorgenres, die meines Erachtens den jeweiligen Originalfilm überragen.

Der Streifen I am Legend (2007) ist bereits die vierte und auch die beste Verfilmung von Richard Mathesons gleichnamigem Roman. I am Legend überzeugt mit schauspielerischem Können und perfekt inszenierter Kulisse. Die Atmosphäre der Einsamkeit, die im Film herrscht, ist mitreißend und erschreckend zugleich. Ein absolutes Must-See.

Das Omen (2006) ist die Neuverfilmung des im Jahre 1976 erschienen gleichnamigen Klassikers. Im Großen und Ganzen ähneln sich beide Filme ungeheuer stark und man kann nur mühsam feststellen, welcher nun der bessere sei. Für mich als Verfechterin der modernen Optik gewinnt der neue Das Omen dann aber doch das Rennen.

Nicht vielen ist bekannt, dass Kap der Angst (1991) von Martin Scorsese eine zweite Kinoadaption des Romans „The Executioners“ von John D. McDonald ist. Die erste erschien im Jahre 1962. Die Hauptrollen übernahmen dabei Robert Mitchum und Gregory Peck. Doch Max Cady, gespielt von Robert De Niro, ist und bleibt unübertroffen. Mit seiner Interpretation von Kap der Angst schreibt Martin Scorsese Filmgeschichte. Er fesselt und erschreckt uns wie kein anderer. Ein Topfilm!

Don’t be afraid of the Dark (2010) von Guillermo del Toro stellt ein Remake von der gleichnamigen TV-Produktion aus dem Jahre 1973. Was soll ich groß dazu sagen? Das Remake schlägt das Original um Welten. Vergleicht sie mal selbst.

„Die Körperfresser kommen“ ist ein Sci-Fi-Roman von Jack Finney, von dem es mehrere Verfilmungen gibt. Eine davon ist Invasion (2007). Verglichen mit seinem bekanntesten Schwesterfilm Die Körperfresser kommen (1976), ist die Neuverfilmung für mich deutlich im Vorteil. Einige von euch werden diese Aussage wahrscheinlich nicht unterstützen, ich bevorzuge die neue Version aber deshalb, weil sie dynamischer und moderner daherkommt als die alte. Mit Seventies-Optik kann ich leider nicht viel anfangen. Nicole Kidman gefällt mir in ihrer Rolle auch sehr gut.

Let me in (2010) ist eine liebevoll inszenierte US-amerikanische Neuverfilmung des schwedischen Originals So finster die Nacht (2008). Die Unterschiede zum Original sind kaum vorhanden, was ich in diesem Fall als durchaus positiv ansehe. Wegen Chloë Grace Moretz gefällt mir die Neuverfilmung aber etwas besser.

 

 

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