Die schlechtesten Horrorfilme der letzten 10 Jahre

Dei schlechtesten Horrorfilme der letzen 10 Jahre

Zeitverschwendung, wie sie im Bilderbuch steht

 

Die gab es schon immer, die wird es auch in Zukunft immer geben – Horrorfilme, die man am liebsten ungesehen machen will.

Wie Human Centipede (2009). Diese One-Man-Show von Dieter Laser verdient meines Erachtens nicht einmal die Würde, einen Horrorfilm heißen zu dürfen. Ja gut, wenn blanker Ekel Horror bedeutet, dann schon. Die Verehrer dieses Streifens schimpfen wohl jetzt im Geiste und meinen, Human Centipede sei eine bitterböse Parodie auf unsere Gesellschaft, sozialkritisch und pädagogisch wertvoll noch dazu. Viel Spaß dabei! Ich für meinen Teil frage mich, wo Tom Six nur bloß die Schauspieler (falls man diesen Plural hierzu überhaupt benutzen darf), die sich bereit erklärten, den Tausendfüßler zu mimen, aufgetrieben hat. Wahrscheinlich im nächstgelegenen Dschungelcamp.

Der Fluch der Hexe (2017) stellt einen jämmerlichen Versuch, Hollywood-Horror made in Russia zu produzieren, dar. Funktioniert nicht! Die Handlung ist wirr, die Schauspieler wirken verloren, die Gruselstimmung kommt nicht hoch. Mit der Thematik, die im Streifen behandelt wird und eigentlich gar nicht so übel ist, hätte man etwas viel Eindrucksvolleres errichten können. Im direkten Vergleich zu ähnlichen Schauerfilmen wie Die Frau in Schwarz, Ring oder The Conjuring kann Der Fluch der Hexe nicht annährend mithalten.

Fazit: Zeitverschwendung.

Ein weiteres Desaster ist der Film von Andrés Muschietti Mama (2013). Die erste Hälfte des Streifens überzeugt zwar mit einer dichten Grusel-Atmosphäre, doch je mehr der Zuschauer sich dem Finale nähert, desto lückenhafter wird die Dramaturgie, bis jegliche Erwartung in einem Berg aus Pathos untergeht. Übelst enttäuschend. Zu schade um die 100 Minuten, die ich in den Film investiert habe.

Ouija (2015) ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus einer Hammeridee einen Haufen lebloses Gewusel kreiert. Erwartet habe ich einen blutigen Teenie-Geistergrusel, bekommen habe ich nur Langeweile.

Von Francis Ford Coppola erwartet man normalerweise etwas Außergewöhnliches. Im Falle seines Werks Twixt (2011) entpuppte sich dieses Außergewöhnliche als außergewöhnlich substanzlos. Ich persönlich konnte keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Nicht einmal ein klein wenig Interesse für ihre Belange verspüren. Trotz mehrerer Versuche, den Film zu Ende zu schauen, ist es mir leider nicht gelungen, da ich jedes Mal schlicht eingedöst bin, was die beste Bestätigung dafür liefert, dass der Unterhaltungswert von Twixt sich irgendwo im Minusbereich bewegt.

Der amerikanische Slasher Smiley (2012) bietet nichts, außer Entsetzen darüber, wie gedankenlos man einen Film produzieren kann. Gestaltet ist das Ganze frei nach dem Motto: Er tut es, weil er kann. Kein Motiv, keine Logik. Das einzig Positive am Streifen ist das Aussehen des Killers.

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