Das Horrorjahr 2017

Was bisher geschah

Das Horrorjahr 2017

 

2017 ist für die Horrorfans äußerst ereignisreich ausgefallen. Es gab eindeutig magerere Zeiten im Gruselbereich. Jetzt ist es zwar erst Mitte November, aber die wichtigsten und meisterwartetesten Premieren des Jahres sind bereits gelaufen: in Kinos sowie als Streaming oder DVD/Blu-ray.

Hier meine persönlichen Lieblinge des Jahres:

  • Get out (Kino)

Ist einer der Filme, die man uneingeschränkt jedem empfehlen kann, egal, ob einem Anfänger oder einem Horrorprofi. Hier stimmt einfach alles: die Story, die Schauspieler, der Witz. Der Film enthält überdies eine feine gesellschaftskritische Note, die humorvoll und nicht aufdringlich daherkommt.

  • Es (Kino)

Diese von mir langersehnte Verfilmung von Stephen Kings literarischem Meisterwerk hat mich zum Glück keineswegs enttäuscht. Es ist die Geschichte der Freundschaft und des Zusammenhalts. Untermauert mit liebevollen Spezialeffekten und einem ausgesprochen gruseligen Clown, lässt sie Horrorherzen höherschlagen.

  • The Autopsy of Jane Doe (DVD/Blu-ray)

Dieser Streifen aus dem Jahre 2016 erreichte Deutschland erst im Oktober 2017. Und leider nur auf DVD/Blu-ray. Nichtsdestotrotz ist es einer der Filme, die es geschafft haben, mich in der Tat zu gruseln. Megageiler Scheiß!

  • Das Spiel (Netflix)

Und wieder etwas für Stehen-King-Fans. Eine als unverfilmbar geltende Story wurde doch noch verfilmt. Und das unerwartet grandios. Hut ab, lieber Netflix!

 

  • 1922 (Netflix)

Ach ja, und noch etwas für King-Leser! Aber auch für alle anderen natürlich. Eine unglaublich eindringliche Inszenierung eines Mordes an einer Frau durch ihren eigenen Ehemann, unterstütz vom eigenen Sohn.

  • Veronica (Amazon, DVD/Blu-ray)

So muss ein Ouija-Film! Ein Geheimtipp aus Spanien. Ich bin ohne jegliche Erwartung in den Streifen eingetaucht und wurde positiv überrascht. Überzeugt euch einfach selbst:

  • Stranger Things 2 (Netflix)

Diese Serie ist vielleicht das Beste, was das Horrorjahr 2017 zu bieten hat. Beste Musik, beste Besetzung, beste Klamotten, beste Story.

 

  • Death Note (Netflix)

Viele bezeichnen diese amerikanische Adaption der gleichnamigen japanischen Manga-Serie als misslungen. Ich bin der Meinung, man soll ihr eine Chance geben. Es ist eine feine Regie-Arbeit mit einer eigenartigen visuellen Darstellung. Vielleicht etwas zu westlich angepasst, aber dennoch schön.

  • The girl with all the Gifts (Kino)

Es ist ein nachdenklicher Dystopie-Horror, eine brillante Buch-Adaption, ein charmanter Zombie-Schocker. Uneingeschränkt empfehlenswert.

Zu erwähnen wäre noch, dass am 28.12.2017 ein weiterer Horrorstreifen seine Deutschland-Premiere feiert. The killing of a sacred Deer mit Nicole Kidman und Collin Farrell. Meine Erwartungen sind hoch. Ich hoffe, sie werden erfüllt.

 

 

 

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