5 Trash-Horrorfilme, die gar nicht so schlecht sind

5 Trash-Horrorfilme, die gar nicht so schlecht sind

 

Manche Trash-Horrorfilme sind besser als ihr Ruf. Über die Anregungen und Empfehlungen meiner Leser würde ich mich sehr freuen. Also, wir fangen an!

     1. The Tremors – Im Land der Raketenwürmer (1990)

Ich liebe diesen Film! Er besitzt Coolness. Einerseits ist die Szenerie billig und klischeehaft, andererseits – humorvoll und – ja, in der Tat! – auch spannend. Die Würmer sehen verdammt beschissen aus. Dieser Mangel wird jedoch durch die lässige Art des Duos „Val & Earl“ vollständig ausgeglichen.

      2. Dagon (2001)

Es ist eine Verfilmung von H.P Lovecrafts „Dagon“ und „Schatten über Innsmouth“. Meiner Meinung nach ist es dem Regisseur (Stuart Gordon) gelungen, die in den Geschichten herrschende Atmosphäre wiederzugeben. Die Schauspieler brillieren nicht mit Leistung und einige Szenen sind völlig überflüssig, aber alles in allem würde ich den Film den Fans des Genres definitiv empfehlen. Ach ja, die Hohepriesterin sieht richtig toll aus!

       3. Leprechaun – Der Killerkobold (1993, 1994, 1995)

Dieser Film ist einer der ersten Horrorfilme, die ich gesehen habe. Als Kind empfand ich ihn als unglaublich gruselig und – zugegeben – ich tue das immer noch. Trotz der trashigen Kulisse und schlechter Dramaturgie, finde ich, dass die Leprechaun-Reihe ins DVD-Regal eines jeden Horrorfans gehört.

Derbe Bösewicht-Sprüche, die der Kobold am laufenden Band zu produzieren scheint, sind es auch wert, gehört zu werden.

       4. Die Langoliers (1995)

Die Schauspieler sind schlecht. Sehr schlecht. Die Langoliers selbst – miserabel. Aber es ist die Verfilmung einer meiner Lieblingsstories von Sai King und daher empfehle ich sie weiter.

      5. Re-Animator (1985)

Ist dieser Film tatsächlich so gut oder ist er doch scheiße? Bis heute kann ich mich nicht festlegen. Gruselig ist der Streifen auf jeden Fall. Es ist Gore, es ist Trash, es ist blutig, aber auch unglaublich faszinierend! Es ist Kult! Man bekommt davon ein Engegefühl in der Brust und manchmal muss man trotzdem lachen, weil Stuart Gordon in seinem Werk jenen für ihn typischen, wohldosierten schwarzen Humor anwendet.

 

 

 

 

7 thoughts on “5 Trash-Horrorfilme, die gar nicht so schlecht sind

  1. Re-Animator und auch Dagon würde ich nicht gerade als Trash bezeichnen. Schon alleine weil sie zusammen mit Necronomicon die einzigen Lovecraft-Verfilmungen sind, die wirklich was taugen (den Call of Cthulhu-Stummfilm lasse ich mal außen vor, an den kommen die natürlich nicht ran). Wenn man das beispielsweise mit Lurking Fear (spaßiger Trash) oder The Tomb (auwei, auwei, gaanz übel) vergleicht…
    Außerdem dürfte Re-Animator der erste Funsplatter sein, auch wenn der Tod noch nicht ganz so lustig ausfällt wie später in Braindead, der ist m. E. der God of Trash.

    1. Auch wenn ich Dagon als eine Verfilmung Lovecrafts den Machern sehr hoch anrechne, kann ich das Trashige darin nicht ausblenden. Dabei handelt es sich natürlich um ein höchstpersönliches Empfinden.

      Was Re-Animator angeht, befinde ich mich, wie bereits gesagt, in einer Zwiespalt der Gefühle.

      Jedenfalls mag ich beide Streifen – auf irgendeine Art haben sie mich berührt.

  2. Ich mag ja diesen inflationären Gebrauch des Wortes „Trash“ nicht. „Trash“ ist ja eigentlich ungewollt komischer Kram wie „Manos – The Hands Of Fate“ oder halt Filme, bei denen man merkt, dass wirklich keiner der Beteiligten Ahnung hatte, was er da eigentlich treibt wie „Troll 2“. „Re-Animator“ beispielsweise ist ja schon grundsätzlich als Komödie angelegt, hat zudem sehr gute Effekte und auch ansonsten ist da nichts, was wirklich schlecht im Sinne von „Trash“ wäre.
    „Langoliers“ hingegen hat natürlich schon wegen der unfassbar billigen Effekte einen Platz in der Liste verdient. Wobei man da auch fairerweise sagen muss, dass es „nur“ ein TV-Film war.

    Aber immerhin hast du nicht diesen unfassbar grauenhaften gewollten Trash im Stile eines „Sharknado“ oder ähnlichen Quark in deiner Liste. Deshalb halte ich mich mal zurück mit Gemecker und krame mal wieder die „Tremors“ aus dem DVD-Regal.

    1. Was ein Trashfilm heißt, kann man auf Wiki wunderbar nachlesen. Daher stufe ich die obengenannten fünf Filme als Trash ein. Zumindest die vier davon. Bei „Re-Animator“ schwanke ich ja selbst ständig hin und her.

      „Sharknado“, „Arachnophobia“, „“Piranhas“ usw. sind schon so schlecht, das ich sie nicht einmal erwähnen mag. Hehe.

      „The Tremors“ habe ich vor Kurzem zusammen mit meiner Tochter geschaut. Sie war begeistert. 😀

      1. Der Begriff „Trash“ ist halt mit der Zeit sehr in seiner Definition geschwankt, wie du bei „Re-Animator“. Genau so der Begriff „B-Movie“, den es im klassichen Sinn eigentlich nicht mehr gibt, da es ursprünglich eben der Film auf der B-Roll im Kino war, der mit einem „A-Movie“ zusammen gezeigt wurde. Meine Defintion von „Trash“ weiter oben ist halt die ursprüngliche. Wie gesagt, passen bis auf „Re-Animator“ auch alle da rein. Der ist halt „Trash“ nach einer anderen Definition. So wie zum Beispiel die „Batman“-Serie aus den 60ern auch „Trash“ ist, obwohl sie ja in den Bereich der Comedy geht. Ist ein vielseitiges Thema, aber ich kenne mich da ein bisschen aus. Achtung, billige Eigenwerbung: https://filmschrott.wordpress.com/category/horrorctober-2015/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.