Warum es sich lohnt, ein Blog zu führen

Bloggen – ja oder nein?

Warum es sich lohnt, ein Blog zu führen

Am 16.03.2017 ist meine Blogseite https://schauerfee.de online gegangen. Das Projekt ist noch sehr jung und womöglich ist es noch ein wenig zu früh, um ein Fazit zu ziehen, doch sogar während dieser kurzen Zeit von knapp drei Monaten ist vieles passiert, was mein Leben und Schreiben positiv beeinflusst hat.

  • Ich bin als Autorin selbstsicherer geworden

Negative Äußerungen anderer prallen an mir mittlerweile spurlos ab, weil die anerkennenden Stimmen, die ich durch den direkten Kontakt zu meinen Lesern, den das Bloggen mir täglich beschert, wahrnehmen kann, viel lauter sind als das kleinkarierte Andissen. Die wohlgemeinte Kritik und das rege Feedback bauen mich Tag für Tag auf und wirken sich auf mich inspirierend aus.

  • Durch das Vernetzen erfahre ich ständig Neues, das für mein Schreiben relevant ist, und wachse somit als Autorin

Beim Recherchieren für einen neuen Beitrag stolpere ich oft über Informationen, Blogs, Plattformen und Autoren, die mir vorher nicht bekannt gewesen sind. Alles Neue und Unbekannte fördert mich geistig und bringt mich auf neue kreative Ideen. Ein Vergleich mit anderen Bloggern ist auch sehr wichtig, um gleiche Artikelinhalte zu vermeiden und dadurch so eigenständig wie möglich zu bleiben.

  • Bloggen spornt mich zu einem konstanten Schreiben an

Es ist gut zu wissen, dass du Leser hast, die auf deine Beiträge warten. Dieses Wissen bringt einen dazu, den inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig zu posten: faule Ausreden wie Kopfschmerzen, gutes Spazier- und Grillwetter, Verwandtenbesuch usw. gelten dann nicht mehr.

  • Ich habe Menschen kennengelernt, die ich sonst nie kennengelernt hätte

Das Bloggen hat mir einige Bekanntschaften beschert, die ich als sehr fruchtbar bezeichne. Ich kenne bereits etliche Kolleginnen und Kollegen, die im selben Genre schreiben wie ich und die zu kennen sich definitiv lohnt. Ohne das Bloggen hätte ich sie wohl nie aufgespürt. Solche Kontakte sind für einen Schriftsteller/Blogger von einer enormen Wichtigkeit, denn sie vermitteln das Gefühl des Nichtalleinseins.

  • Bloggen macht einfach irre Spaß!

Ja, so ist es und das ist das Wichtigste.

 

5 thoughts on “Warum es sich lohnt, ein Blog zu führen

  1. Hey,

    das sind alles überzeugende Gründe, einen eigenen Blog zu führen. Ich muss aber sagen, dass mir das zu zeitaufwändig wäre.

    Nach Möglichkeit möchte ich für ein Buch nicht länger als vier, maximal fünf Monate brauchen. Wenn man das Ziel verfolgt, von Schreiben allein zu leben, braucht man diese hohe Frequenz.

    Am liebsten wäre ich auf Youtube aktiv, würde gern einen Blog führen, ständig mit befreundeten Autoren plaudern und vieles mehr tun. Aber alles gleichzeitig geht nicht.

    Mit dem Schreiben meiner Bücher (und Newsletter) plus Marketing plus tägliches Lesepensum bin ich komplett ausgelastet.

    Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß! 🙂

    Gruß, Simon

    1. Hallo, lieber Simon!

      Ja, ich verstehe deine Position vollkommen: Bloggen frisst in der Tat Zeit. Doch solange es Spaß macht, investiere ich diese Zeit gerne. Parallel zum Bloggen schreibe ich an meinem Debut-Roman und hoffe, sobald er fertig ist, einen passenden Verlag dafür zu finden.

      Was YouTube angeht, schmiede ich diesbezüglich auch einen Plan. Dieses Medium darf man keineswegs unterschätzen.

      Ab Mitte August werde ich leider etwas kürzertreten müssen, werde aber trotzdem am Ball bleiben.

      Ich bin gerade auf deiner Website gewesen – sieht gut aus!

      Grüße

      Schauerfee

  2. Stimmt, der Spaß ist das Wichtigste, denn ansonsten verliert man irgendwann die Motivation. Bei mir war das jedenfalls so. Ich hatte mal einen reinen Buchblog. Irgendwann war ich des Rezensierens müde, habe aber noch eine Weile weitergemacht, inzwischen habe ich mein Baby gekillt und etwas ganz Neues mit gemischten Themen angefangen. Ab und an geht es trotzdem noch um Bücher, aber auch um andere Themen, und nun habe ich wieder richtig Spaß dran :-).

    Und ein Autorenblog ist auch eine feine Sache, um sich vorzustellen und vielleicht auch ein wenig in Austausch mit den Lesern zu treten. Ich stöbere auch gerne mal in Autorenblogs. Und ich finde, da merkt man den Texten an, wer Spaß daran hat und wer eher bloggt, weil er irgendwo gelesen hat, das wäre wichtig, aber eigentlich keine Lust drauf hat.

    Schöner Bog übrigens 🙂

    1. Das mit dem Rezensieren hätte ich mir niemals angetan, obwohl ich eine passionierte Leserin bin. Man kann, glaube ich, nicht auf Dauer konstant auf Abruf Bücher verschlingen, motiviert bleiben und Spaß daran haben. Ich kenne eine Rezensistin, die beinahe täglich ein Buch liest, um es am nächsten Tag zu bewerten. Da frage ich mich, ob man dabei den Geschmack des Buches überhaupt noch wahrnimmt? Das ist doch reine Massenabfertigung! Daher kann ich deine Entscheidung, mit dem Buchblog aufzuhören, sehr wohl nahvollziehen.

      Hast du einen Link zu deinem aktuellen Baby?

      Danke fürs Kompliment!

      1. Mein neues „Baby“ ist graubuntmeliert.de, geht aber mehr in die Lifestyle-Richtung, habe ich diesmal unter „Website“ eingetragen. Und meine Autorenseite habe ich ja schon bei dem ersten Kommentar angegeben, bin allerdings eher (noch) ein Hobby-Schreiberling 🙂

        Liebe Grüße

        Claudia

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